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Opferhelferin / Opferhelfer
 
     
 
Personen, die als OpferhelferInnen arbeiten sind meist in eine Opferhilfeeinrichtung als ehren- oder hauptamtliche MitarbeiterInnen eingegliedert.
Je nach Qualifikation betreuen und beraten sie Opfer von Straftaten und übernehmen administrative Aufgaben.
Wenn sie Opfer zu Polizei, Behörden oder anderen Verfahren begleiten, fungieren sie als Vertrauensperson.
 
     
 
   
 
 
psychosoziale Prozessbegleitung
 
     
 
Die psychosoziale Prozessbegleiterin/ der psychosoziale Prozessbegleiter bereitet das Opfer und Angehörige auf die seelischen Belastungen des Verfahrens vor und begleitet sie zu Vernehmungen im Ermittlungs- und Hauptverfahren.
Vorrangig geht es bei der psychosozialen Prozessbegeleitung um die Auseinandersetzung mit deren Ängsten, Befürchtungen, Trauer oder Wut.
Die psychosoziale Prozessbegleitung sieht sich auch als Schnittstelle zwischen dem Opfer, der juristischen Prozessbegleitung und den Justizbehörden.

Psychosoziale ProzessbegleiterInnen sind eingebudnen in Opferhilfeorganisationen bzw. Beratungseinrichtungen.
Zu den Qualitätskriterien gehört eine psychosoziale Grundausbildung (Sozialarbeit, Psychotherapie, Sozialpädagogik, oder eine gleichwertige Hochschulausbildung), eine 2 jährige Berufspraxis und Grundkenntnisse juristische Inhalte und Sichtweisen.