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Die/Der Privatbeteiligte
 
     
 

Als Opfer kann man sich dafür entscheiden, sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligte/Privatbeteiligter anzuschließen, was zusätzliche Rechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt. Um Privatbeteiligte/Privatbeteiligter zu werden, muss man eine Erklärung abgeben.
Die Erklärung muss die konkrete ziffernmäßige Bezeichnung des Anspruchs auf Ersatz des durch die Straftat verursachten Schadens oder der erlittenen Beeinträchtigung beinhalten.
Während den Ermittlung muss die Erklärung an die Polizei oder die Staatsanwaltschaft gerichtet sein. Die Erklärung kann sowohl mündlich als auch in schriftlicher Form erfolgen.
Während der Hauptverhandlung muss die Erklärung bis zum Schluss des Beweisverfahrens und bevor das Gericht das Hauptverfahren beendet, um ein Urteil zu fällen, abgegeben werden. Bis dahin ist der Anspruch auch spätestens konkret zu beziffern.

Als Privatbeteiligte/Privatbeteiligter haben Sie folgende zusätzliche Rechte:

  • Aufnahme von Beweisen die dazu dienen, die Täterin/den Täter zu verurteilen oder den Schadenersatzanspruch zu begründen,
  • Die Anklage als Subsidiaranklägerin/-ankläger aufrecht zu erhalten, wenn die Staatsanwaltschaft von ihr zurücktritt,
  • Beschwerde zu erheben gegen die richterliche Entscheidung das Verfahren einzustellen.
  • zur Hauptverhandlung geladen zu werden und Gelegenheit zu erhalten, nach dem Schlussantrag der Staatsanwaltschaft ihre Ansprüche auszuführen und zu begründen,
  • bei einer Verurteilung der Täterin/ des Täters, Berufung wegen der privatrechtlichen Ansprüche zu erheben.