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Recht auf Anerkennung und Respekt
 
Polizei:
Es gibt eigene Regelungen für die Polizei, wie sie sich bei der Anzeigeerstattung einem Opfer gegenüber zu verhalten hat. PolizistInnen müssen im Umgang mit einem Opfer stets deren Menschenwürde achten, den Eindruck der Voreingenommenheit vermeiden und sich nicht diskriminierend verhalten .
Opfer müssen bei allen ihren Amtshandlungen mit “Sie” angesprochen werden und man hat ihnen mit gebührender Rücksicht zu begegnen.

Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht:
Die Strafprozessordnung regelt in einer selbstständigen Bestimmung, dass die Kriminalpolizei, StaatsanwältInnen und das Gericht dazu verpflichtet sind, während des gesamten Verfahrens auf die Rechte und Interessen der Opfer bedacht zu nehmen. Diese Institutionen haben darauf Acht zu geben, den höchst persönlichen Lebensbereich eines Opfers zu bewahren und sie unter Achtung ihrer persönlichen Würde zu behandeln. Für den Fall, dass ein Verfahren durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht diversionell erledigt wird (siehe Besondere Verfahrensarten / Diversion), müssen auch hier die Rechte und Interessen der Opfer im größtmöglichen Ausmaß zu fördern.

Für den Fall, dass ein Verfahren durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht diversionell erledigt wird (siehe Rechte Alternative Maßnahmen zum Strafverfahren/ Diversion), müssen auch hier die Rechte und Interessen der Opfer im größtmöglichen Ausmaß gefördert werden.